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Safari in den Nationalparks

Besonderer Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen sind die vielen Nationalparks in Kenia. Dabei unterscheidet man die Nationalparks, die Reservate und die Schutzgebiete, die verschiedene Schutzstufen aufweisen. Die Nationalparks besitzen die höchste Schutzstufe. Interessant ist, dass nicht alle Nationalparks komplett umzäumt sind. Einer der abgeriegelten Parks ist der Lake-Nakuru-Nationalpark. Bei anderen Parks gibt es dagegen Abgrenzungen zu nahe gelegenen Städten, wie beim bekannten Nairobi-Nationalpark, der sich in der direkten Nähe zu Nairobi befindet. Die Verwaltung der meisten Nationalparks übernimmt der Kenya Wildlife Service. Das Tolle an den Nationalparks ist, dass sie von den Besuchern mit einem eigenen Fahrzeug befahren werden können. Dafür müssen sie sich lediglich eine sogenannte Smartcard kaufen, die am Eingang des Parks vorgezeigt wird. Denn die Barzahlung wurde mittlerweile abgeschafft. Allerdings kann der Nationalpark auch mit einer Tour und einem speziell ausgebildeten Guide besucht werden.

Foto: Elefanten im Nationapark Ein besonders tierreiches Reservat ist das Naturschutzgebiet Masai Mara. Hier kann man große Bestände an Elefantenherden besichtigen. Sehenswert sind darüber hinaus auch die Wanderungen von Gnus, Zebras, Thomson-Gazellen und Antilopen. Für seine große Vogelartenvielfalt ist hingegen der Lake-Nakuru-Nationalpark bekannt. Er hat nach dem Naturschutzgebiet Masai Mara die meisten Besucher. An dem Nakurusee sieht man eine Vielzahl von Flamingos. Aber auch Löwen, Büffel und Giraffen sind hier zu sehen. Historische Bedeutung hat der Nairobi-Nationalpark, der 1946 als erster Park dieser Art gegründet wurde. Er ist vor allem für seine Rolle als Schutzgebiet für die in Kenia lebenden Nashörner bekannt. Von hier aus kann man sogar die Skyline Nairobis sehen. Elefanten und vor allem auch Löwen kann man schließlich im Tsavo East Nationalpark beobachten. Die Attraktion hier sind die roten Elefanten, deren Farbe von dem Staub herrührt, mit dem sie ihre Hautpflege betreiben. Schließlich haben die Parks in Kenia auch eine wichtige Funktion. Sie und der Tourismusstrom schützen die in den Nationalparks lebenden Tierarten vor Wilderei. Insgesamt findet man in Kenia 16 Nationalparks, 19 Reservate und 6 Marina Parks, die sich direkt an der Küste befinden. Weitere Information zu Afrika-Reisen lassen sich der sehr nützlichen Webseite http://www.gnomad.de/afrika/ entnehmen.

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