Foto: Elefanten im Nationapark Ein besonders tierreiches Reservat ist das Naturschutzgebiet Masai Mara. Hier kann man große Bestände an Elefantenherden besichtigen. Sehenswert sind darüber hinaus auch die Wanderungen von Gnus, Zebras, Thomson-Gazellen und Antilopen. Für seine große Vogelartenvielfalt ist hingegen der Lake-Nakuru-Nationalpark bekannt. Er hat nach dem Naturschutzgebiet Masai Mara die meisten Besucher. An dem Nakurusee sieht man eine Vielzahl von Flamingos. Aber auch Löwen, Büffel und Giraffen sind hier zu sehen. Historische Bedeutung hat der Nairobi-Nationalpark, der 1946 als erster Park dieser Art gegründet wurde. Er ist vor allem für seine Rolle als Schutzgebiet für die in Kenia lebenden Nashörner bekannt. Von hier aus kann man sogar die Skyline Nairobis sehen. Elefanten und vor allem auch Löwen kann man schließlich im Tsavo East Nationalpark beobachten. Die Attraktion hier sind die roten Elefanten, deren Farbe von dem Staub herrührt, mit dem sie ihre Hautpflege betreiben. Schließlich haben die Parks in Kenia auch eine wichtige Funktion. Sie und der Tourismusstrom schützen die in den Nationalparks lebenden Tierarten vor Wilderei. Insgesamt findet man in Kenia 16 Nationalparks, 19 Reservate und 6 Marina Parks, die sich direkt an der Küste befinden. Weitere Information zu Afrika-Reisen lassen sich der sehr nützlichen Webseite http://www.gnomad.de/afrika/ entnehmen.