Aus
der
Afrikanischen Küche ist der Baobab, der auch Affenbrotbaum
genannt wird, nicht
mehr wegzudenken. Die Afrikaner kennen und schätzen seit
Jahrzenten die
Vielfalt des Baobab, auch in Europa werden die Produkte und
Nahrungsergänzungen
immer beliebter. Vom Baobab sind die Blätter und das
Fruchtfleisch essbar und
eine Delikatesse. Aus den Blättern, die reich an
natürlichem Eiweiß sind, lässt
sich ein gesunder Salat herstellen, es ist auch möglich diese
wie den Spinat zu
dünsten und so als Gemüse zu essen. Das Fruchtfleisch
ist ein großer Lieferant
von verschiedenen Mineralien und Spurenelementen.
Nur gerade 20 Gramm des Fruchtfleisches deckt den durchschnittlichen
Vitamin C
Bedarf eines Erwachsenen. Dazu bringt das Fruchtfleisch Vitamin B,
Kalzium,
Kalium und Kohlenhydrate mit. Die Samen des Baobab
liegen im Fruchtfleisch und sind
neben den Fasern vor dem Verzehr zu entfernen. Das Fruchtfleisch kann
roh
verzehrt werden, schmeckt aber, durch den hohen Anteil des Vitamins C,
eher
säuerlich. Es kann durchaus mit Joghurt und Milch zu einem
Brei genossen
werden. Inzwischen gibt es auch Pulver im Handel zu kaufen, als
natürlicher
Lieferant von Ballaststoffen reinigt es den Darm von Schlacken und
Giften.
Schlussendlich sind die Samen, die im Fruchtfleisch liegen auch essbar.
Diese
sind sehr fetthaltig, durch pressen gewinnt man ein sehr gesundes
Öl mit einem
sehr hohen Anteil von Palmitinsäure. Diese Säure
macht das Öl lange haltbar.
Auch diese Samen gibt es als Pulver zu kaufen, in der traditionellen
Afrikanischen Küche verdickt man damit Suppen. Schlussendlich
kann man diese
Samen im Fruchtfleisch auch andünsten und als Snack oder
über einen knackigen
Salat servieren.